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23.05.2019

Zweckverband Abfallbehandlung Kahlenberg stimmt für neue neue Anlagentechnik in Ringsheim

Teilnahmewettbewerb für 30-Millionen-Projekt startet

Der Zweckverband Abfallbehandlung Kahlenberg (ZAK) wird seine international beachtete ZAK-Technologie weiterentwickeln. Die Verbandsversammlung des ZAK hat in ihrer heutigen Sitzung dazu einstimmig grünes Licht gegeben. Die neue Technologie besteht darin, die in der Mechanisch-Biologischen Abfallbehandlungsanlage (MBA) des ZAK erzeugten Ersatzbrennstoffe in einer neuen, innovativen Anlage eigenständig zu verwerten um daraus Energie zu erzeugen und weitere Rohstoffe zurückzugewinnen. Aus der erzeugten Asche soll insbesondere Phosphor gewonnen werden.

Die Vertreter der Landkreises Emmendingen und des Ortenaukreises votierten einstimmig dafür, ein europaweit ausgeschriebenes Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb für die Anlagetechnik durchzuführen. Frank Scherer, Zweckverbandsvorsitzender des ZAK und Landrat des Ortenaukreises ist sich sicher, dass mit dieser Technologie auf höchstem ökologischem Niveau die neue Anlage ein Aushängeschild für die gesamte Abfallwirtschaft werden wird. „Mit dieser Weiterentwicklung werden wir noch ökologischer und noch effizienter. Dabei werden Emissionsstandards weit unter den Grenzwerten gesetzt, die garantieren, dass es für die Bevölkerung in der Region und für die wertvollen Naturschutzflächen am Kahlenberg keine Belastungen geben wird“, betonte Scherer.

Hanno Hurth, stellvertretender Zweckverbandsvorsitzender und Landrat des Landkreises Emmendingen hob das transparente Verfahren hervor: „Die Bevölkerung sowie die beiden Kreistage und die Gemeinderäte der betroffenen Gemeinden wurden in verschiedenen Veranstaltungen informiert“.

Eine umfassende Vorprüfung der Umweltverträglichkeit der Anlage wurde bereits durchgeführt. Die Bürger sowie die Kreistage der beiden Landkreise und die Gemeinderäte von Ringsheim, Herbolzheim und Ettenheim wurden informiert. Die Bedenken, insbesondere hinsichtlich der Emissionen und der Verkehrsbelastung, die in einer Resolution des Ringsheimer Gemeinderats vom 22. Januar vorgebracht worden waren, konnten dabei ausgeräumt werden.
In dem Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb soll nun ein Bieter gefunden werden, der nach der Durchführung des Genehmigungsverfahrens mit der Lieferung und Montage der am besten geeigneten Anlagentechnik beauftragt werden kann. Der ausgewählte Bieter wird in einer ersten Stufe dann beauftragt, alle technischen Informationen für die Genehmigungsplanung zusammenzustellen. Hält der Zweckverband an der Realisierung des Projekts fest, beinhaltet die zweite Stufe Lieferung und Montage der Anlagentechnik.
„Wenn wir die Anlage bauen, haben wir die Zusage des Umweltministeriums, endgültig keine Biotonne im Landkreis Emmendingen und dem Ortenaukreis einführen zu müssen“, so Scherer.
Die finanziellen Voraussetzungen für das Projekt sind gegeben. Das Land Baden-Württemberg unterstützt das Vorhaben mit 7,5 Millionen Euro. Die gesamten Investitionskosten belaufen sich auf rund 30 Millionen Euro, die über die Abfallgebühren und den Landeszuschuss finanziert werden.

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