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Erfreulicher Rückgang der Jugendarbeitslosigkeit bei der Kommunalen Arbeitsförderung

Im November 2018 haben sich die Fallzahlen der Kommunalen Arbeitsförderung Ortenaukreis (KOA) kaum verändert: So hat sowohl die Zahl der Arbeitslosengeld II-Empfänger als auch der gesamten Bedarfsgemeinschaften gegenüber dem Vormonat um lediglich 0,1 Prozent zugenommen. Die Arbeitslosenzahl ist allerdings zeitgleich um 1,6 Prozent gesunken.

„Die aktuell nahezu unveränderte Zahl sogenannter ‚Hartz IV‘-Haushalte im Ortenaukreis ist durchaus positiv, da zu dieser Jahreszeit zumeist ein deutlicher Anstieg der Fallzahlen zu verzeichnen ist“, erläutert Armin Mittelstädt, der Leiter des Ortenauer Jobcenters, die jüngste Entwicklung. „Besonders erfreulich ist dabei der überproportionale Rückgang der Arbeitslosigkeit und des Leistungsbezugs bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen – einer Personengruppe, der wir besondere Aufmerksamkeit widmen“, so Mittelstädt weiter.

Derzeit betreut die KOA 7.601 Bedarfsgemeinschaften mit insgesamt 16.491 Personen. 4.000 von ihnen gelten gemäß den gesetzlichen Kriterien als arbeitslos und 4.031 als Arbeitssuchende. Die Gesamtzahl der dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehenden Personen beträgt somit 8.031. Hinzu kommen 5.267 nichterwerbsfähige Sozialgeld-Empfänger, 2.300 reine Alg II-Leistungsbezieher, die z.B. als Alleinerziehende Kinder unter drei Jahren betreuen, sich in einer Schul- oder Berufsausbildung befinden oder als über 58-Jährige nicht mehr vermittelt werden möchten, sowie 893 sonstige Leistungsberechtigte, die keine Regelleistungen beziehen.

Im November 2018 haben 156 Arbeitssuchende eine sozialversicherungspflichtige bzw. selbständige Erwerbstätigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt aufgenommen. Hinzu kommen 31 Arbeitsaufnahmen auf dem sogenannten „zweiten“ Arbeitsmarkt. Hierbei handelt es sich überwiegend um gemeinnützige Beschäftigungsverhältnisse, die durch staatliche Zuschüsse geschaffen worden sind. Insgesamt haben somit im Berichtsmonat 187 Arbeitsmarktintegrationen stattgefunden.

Statistikreport November 2018 (PDF, 109 kB)

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