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Grenzüberschreitendes Verkehrsleitsystem an Rheinfähre Kappel-Rhinau

Verbesserung der Mobilität zwischen Ortenaukreis und Departement Bas-Rhin

Mit einem neuen digitalen Verkehrsleitsystem an der Rheinfähre zwischen Kappel-Grafenhausen und Rhinau am Ende der Landesstraße 103 bringen der Ortenaukreis und das französische Departement Bas-Rhin die grenzüberschreitende Mobilität voran. Derzeit werden dort Wechselverkehrszeichen, Hinweisschilder und Kameras zur Beobachtung des Verkehrsaufkommens angebracht sowie zusätzlich eine mobile App, ein SMS-Service für eventuelle Ausfälle und ein Online-Portal entwickelt. Ziel des gemeinsamen Projekts ist es, Verkehrsteilnehmer dies- und jenseits des Rheins in Echtzeit über die aktuelle Lage auf den Straßen im Bereich des Fährbetriebs zu informieren.

„Die ganzjährig hohe Frequentierung der Fähre mit mehr als 1,7 Millionen Passagieren pro Jahr zeugt von der enormen Bedeutung des kostenloses Fährdienstes über den Rhein“, erklärt Michael Loritz, Dezernent für Infrastrukturen, Baurecht und Migration im Landratsamt Ortenaukreis. Davon seien rund 732.000 PKWs sowie mehr als 64.000 Zweiräder und 23.000 Fußgänger. „Mit dem grenzüberschreitenden Pilotprojekt wollen wir insbesondere die täglichen Pendler und Geschäftsreisenden, aber auch Touristen frühzeitig über eventuelle Ausfälle oder Wartezeiten informieren, damit diese auf alternative Routen ausweichen können“, so Loritz weiter.

Das neue Verkehrsleitsystem wird voraussichtlich bis Oktober in Betrieb genommen werden. Dann können auch die App sowie alle weiteren Service- und Informationsangebote auf den Internetseiten svz-bw.de sowie inforoute67.fr abgerufen werden.

Die Maßnahmen werden vom INTERREG-Programm am Oberrhein aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert. Im Rahmen des Gesamtprojekts werden weitere Systeme an den Fähren zwischen Greffern und Drusenheim sowie Plittersdorf und Seltz installiert. Alle drei Leitsysteme werden von der Verkehrszentrale des Departements Bas-Rhin über ein digitales Funknetz gesteuert. Projektträger ist das Departement Bas-Rhin in Zusammenarbeit mit dem Land Baden-Württemberg.

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