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Forstarbeiten am Kulturwehr bei Kehl-Goldscheuer

Eschentriebsterben macht Fällung notwendig

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Wegen des voranschreitenden Eschentriebsterbens, wie es bei den in der Mitte abgebildeten Eschen deutlich zu erkennen ist, führt das Amt für Waldwirtschaft nahe des Kulturwehrs bei Kehl-Goldscheuer Forstarbeiten durch. Nachweis: LRA Ortenaukreis

Das Amt für Waldwirtschaft im Landratsamt Ortenaukreis führt derzeit aufgrund des voranschreitenden Eschentriebsterbens nahe des Polders Kulturwehr südwestlich von Kehl-Goldscheuer Holzerntemaßnahmen durch. Auf einer Fläche von rund 2,5 Hektar arbeitet das Forstunternehmen Hund aus Oberkirch in einem Abstand von 50 bis 100 Metern zum nächsten Waldweg die geschädigten Eschen auf. Die Arbeiten werden Anfang der kommenden Woche abgeschlossen sein, anschließend wird das geerntete Holz zum Waldweg gerückt.

„Die größtenteils jungen Bestände sind durch das Eschentriebsterben massiv bedroht und befinden sich im Zusammenbruch“, erklärt Revierförster Christoph Kurzbach. „Weil Teilbereiche des Waldes dem Hochwasserschutz dienen, entnehmen wir an dieser Stelle alle Eschen. Ansonsten könnten durch umgefallene Bäume im Fall einer Flutung Schäden am Polder entstehen“, so Kurzbach weiter. Darüber hinaus seien auch wirtschaftliche Aspekte sowie die Verkehrssicherung und die Arbeitssicherheit im Forst wichtige Gründe dafür, dass die befallenen Bäume entfernt werden müssen.

Das Eschentriebsterben ist in den vergangenen Jahren sehr schnell vorangeschritten und stellt vor allem für auewaldreiche Betriebe eine große Herausforderung dar. Die Pilzkrankheit kommt großflächig vor und macht in eschendominierten Beständen teils intensive Pflegedurchgänge in einem Zyklus von zwei bis drei Jahren notwendig.

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