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Start der Kommunalen Gesundheitskonferenz im Ortenaukreis

Kreisweite Lösungen für gesundheitspolitische Fragestellungen

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Über den Start der Kommunalen Gesundheitskonferenz Ortenaukreis freuen sich die Verantwortlichen aus dem Landratsamt (v.l.n.r.): Reinhard Kirr, Dezernent für Sicherheit und Ordnung, Georg Benz, Sozialdezernent, Janine Feicke, Leiterin der KGK-Geschäftsstelle, sowie die beiden fachlichen Leiter der KGK, Evelyn Bressau vom Gesundheitsamt und Ullrich Böttinger vom Amt für Soziale und Psychologische Dienste. Foto: LRA

Die Kommunale Gesundheitskonferenz Ortenaukreis (KGK) kam am gestrigen Mittwoch, 25. April 2018, zu ihrer konstituierenden Plenumssitzung im Landratsamt Ortenaukreis in Offenburg zusammen. Die Kommunale Gesundheitskonferenz ist ein regionales Koordinierungs-, Beratungs- und Vernetzungsgremium bestehend aus verschiedensten gesundheitspolitischen Interessengruppen aus dem Landkreis. Das Gremium entwickelt Ziele und Handlungsempfehlungen für die regionale Gesundheitsförderung und Prävention, die medizinische Versorgung sowie die Pflege. Die Einrichtung Kommunaler Gesundheitskonferenzen ist im Landesgesundheitsgesetz verankert; das Land Baden-Württemberg stellt den Stadt- und Landkreisen entsprechende Fördermittel zur Verfügung, um Lösungen für gesundheitspolitische Fragestellungen vor Ort zu erarbeiten.

„Um eine flächendeckende medizinische Versorgung und Gesundheitsförderung der Menschen im ländlichen Raum des Ortenaukreises sicherzustellen, legen wir großen Wert darauf, die gesundheitspolitischen Akteure kreisweit zu vernetzen und ihre Aktivitäten zu bündeln“, so Reinhard Kirr, verantwortlicher Dezernent im Landratsamt Ortenaukreis.

Die KGK im Ortenaukreis besteht aus drei Gremien: dem Plenum, dem Lenkungskreis und den Arbeitsgruppen. Der Lenkungskreis bereitet die Plenumssitzungen vor und steuert die Arbeit der KGK. Die 64 Mitglieder des Plenums der KGK setzen sich zusammen aus delegierten Vertretungen der örtlichen Institutionen und Einrichtungen aus Gesundheitsförderung und Prävention, der medizinischen Versorgung, der Pflege, der Selbsthilfe und des Patientenschutzes. Hinzu kommen Experten aus weiteren Institutionen des Sozialbereiches, Vertreter der verschiedenen Kreistagsfraktionen sowie der Städte und Gemeinden.

Im Rahmen der ersten Plenumssitzung, in der sich zunächst das Gremium vorstellte und die Geschäftsordnung verabschiedete, informierten Janine Feicke, Leiterin der KGK-Geschäftsstelle, und die fachlichen Leiter der KGK, Evelyn Bressau vom Gesundheitsamt und Ullrich Böttinger vom Amt für Soziale und Psychologische Dienste, über mögliche Handlungsfelder im Bereich der Gesundheitsförderung und Prävention sowie der medizinischen Versorgung im Ortenaukreis. In einem Fachvortrag berichtete Carola Herter von der Robert Bosch Stiftung über zukunftsorientierter Modelle der ambulanten Versorgung. Abschließend stellte Kordula Kovac das Netzwerk für Familien und Hebammen Ortenau e.V. vor.

Zudem richtete das Gremium die drei Arbeitsgruppen „Förderung der Gesundheitskompetenz der Bevölkerung“, Sicherstellung der ambulanten medizinischen Versorgung (sektorenübergreifende Versorgung)“ und „Nachwuchsgewinnung in Medizin und Pflege“ ein. „Wir freuen uns, durch die Arbeitsgruppen wichtige Impulse in der Gesundheitsversorgung der Bevölkerung setzen zu können“, so Reinhard Kirr. „Dabei arbeiten wir ämter- und dezernatsübergreifend. Bereits vorhandene und gut eingeführte Projekte werden bei der Ausrichtung der KGK berücksichtigt, Doppelstrukturen sollen vermieden werden.“ In sämtlichen Arbeitsgruppen werden nun auf der Grundlage einer Stärken- und Schwächenanalyse der kommunale Bedarf festgestellt, Schwerpunktthemen gesetzt, Handlungsempfehlungen erarbeitet und deren Umsetzung begleitet.

Weitere Informationen zur KGK Ortenaukreis finden Sie hier

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