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Zuständige Behörde:
Soziales Entschädigungsrecht
Amt für Soziales und Versorgung
Badstraße 20
77652 Offenburg
Telefon:
Fax:
0781 805-1145
E-Mail:
Kontaktformular


Voraussetzungen
  • Sie wurden Opfer eines vorsätzlichen, rechtswidrigen tätlichen Angriffs wie z.B. eines Raubüberfalls oder einer Vergewaltigung oder Sie haben einen solchen Angriff rechtmäßig abgewehrt.
  • Der Angriff erfolgte in Deutschland.
  • Sie haben dadurch eine gesundheitliche Schädigung erlitten.
  • Sie besitzen die deutsche oder eine andere EU- Staatsangehörigkeit. Auch Staatsangehörige von Nicht-EU-Staaten können unter bestimmten Voraussetzungen einen Anspruch haben.

Hinweis: Als Opfer von Gewalttaten, die außerhalb der Bundesrepublik Deutschland begangen wurden, können Sie unter bestimmten Voraussetzungen eingeschränkte Leistungen erhalten.

Ein Anspruch auf Entschädigung haben Sie nicht, wenn

  • Sie als Opfer die Schädigung verursacht haben oder
  • es aus sonstigen, besonders in Ihrem eigenen Verhalten liegenden Gründen unbillig wäre, eine Entschädigung zu gewähren.

Gleiches gilt, wenn der tätliche Angriff mit einem Kraftfahrzeug oder einem Anhänger begangen wurde. In diesen Fällen wenden Sie sich an Verkehrsopferhilfe e.V.


Verfahrensablauf

Sie können den Antrag schriftlich oder mündlich stellen. Die zuständige Stelle klärt den Sachverhalt von sich aus auf. Sie sind verpflichtet, bei der Aufklärung mitzuwirken.

Die zuständige Stelle kann

  • Auskunftspersonen und Sachverständige hören,
  • Krankenpapiere, Aufzeichnungen und Ähnliches von den jeweiligen Trägern zur Einsicht heranziehen,
  • Gutachten und amtliche Auskünfte einholen und
  • Urkunden beschaffen oder die Beteiligten beauftragen, diese vorzulegen oder beizubringen.

Nach abgeschlossener Prüfung erhalten Sie einen Bescheid, in dem Ihnen die zuständige Stelle erläutert, ob und welche Leistungen Sie erhalten.

Sie bekommen die Leistungen in der Regel rückwirkend ab dem Zeitpunkt Ihrer Antragstellung.


Erforderliche Unterlagen
  • in der Regel: keine

Hinweis: Unterlagen wie z.B. ein Strafurteil oder ärztliche Gutachten, die die Gewalttat oder Ihren hierdurch bedingten Gesundheitszustand belegen, können Sie mit dem Antrag oder auch später einreichen.


Kosten

keine


Rechtsgrundlage
Freigabevermerk

Dieser Text entstand in enger Zusammenarbeit mit den fachlich zuständigen Stellen. Das Sozialministerium hat dessen ausführliche Fassung am 30.09.2019 freigegeben.


Zuständige Stelle

das Landratsamt, in dessen Bezirk Sie beziehungsweise die Hinterbliebenen den Wohnsitz oder den gewöhnlichen Aufenthalt haben


Frist/Dauer

Sie können den Antrag jederzeit stellen. Wenn Sie den Antrag innerhalb eines Jahres nach der Gewalttat stellen, können Sie auch Leistungen für die Zeit vor der Antragstellung erhalten.



Verfügbare Dokumente:

Beschädigtenversorgung_BVG - Antrag
PDF: 642 kB

Vorblatt zum Antrag Opferentschädigung
PDF: 51 kB

Opferentschädigung OEG - Antrag
PDF: 235 kB

Hinterbliebenenversorgung OEG - Antrag
PDF: 158 kB

Opfer_von_Gewalttaten_OEG - Merkblatt
PDF: 147 kB

Beschädigtenversorgung IfSG - Antrag
PDF: 223 kB

Beschädigten/Hinterbliebenen-versorgung StrRehaG - Antrag
PDF: 150 kB

Beschädigten/Hinterbliebenen-versorgung VwRehaG - Antrag
PDF: 100 kB

Antrag auf Bestattungs- und Sterbeggeld BVG
PDF: 889 kB

Hinweis zum Datenschutz
PDF: 79 kB
Landratsamt Ortenaukreis
Badstraße 20
77652 Offenburg
Telefon: 0781 805-0
Telefax: 0781 805-1211
E-Mail: