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Franz Rapp Grundschule in Oppenau erhält Zertifikat »Gesundheitsförderliche Einrichtung« des Präventionsnetzwerks Ortenaukreis

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Die regionale Präventionsbeauftragte Marisa Bruder (hintere Reihe ganz re.) von PNO zeichnete am Montag die Franz Rapp Grundschule in Oppenau als gesundheitsförderliche Einrichtung aus. Mit dabei waren Bürgermeisterstellvertreter Gerhard Raucher (hintere Reihe ganz li.), Prozessbegleiterin Stefanie Schopp (Hintere Reihe, mitte), Schulleiterin Simone Brandstetter (vorne li.) und das Lehrerkollegium. Foto: LRA

Am Montag (2.7.) wurde die Franz Rapp Grundschule in Oppenau von Marisa Bruder, regionale Präventionsbeauftragte des Präventionsnetzwerks Ortenaukreis (PNO), mit dem Zertifikat „Gesundheitsförderliche Einrichtung“ ausgezeichnet. Zur Zertifikatsverleihung an die Schulleiterin Simone Brandstetter und ihr Team waren zahlreiche Gratulanten gekommen, darunter Bürgermeisterstellvertreter Gerhard Rauscher, um gemeinsam mit den Kindern die Auszeichnung zu feiern.

Bruder lobte das besondere Engagement der Schule und sprach dem Kollegium und der Rektorin ihren Dank aus: „Obwohl die Schule parallel zum Schulentwicklungsprozess zu einer Gemeinschaftsschule wurde, haben die Lehrkräfte mit Motivation und Energie darüber hinaus an gesundheitsförderlichen Themen gearbeitet. Darauf können Sie stolz sein.“ Schon früh habe sich die Schule auf den Weg gemacht und gemeinsam mit ihren Partnern einen gelungenen Prozess durchlaufen. Mit großem Engagement habe sie die Gesundheitsförderung in ihren schulischen Alltag integriert.

Rund anderthalb Jahre beschäftigten sich die Lehrkräfte der Franz Rapp Grundschule intensiv mit der Frage, wie Kinder körperlich und seelisch gesund aufwachsen und am sozialen Leben teilhaben können. Dabei befasste sich das Kollegium mit den vielfältigen Themen der Gesundheitsförderung und Prävention. Schulleiterin Simone Brandstetter berichtete über den Prozess: „Unter der Leitung der erfahrenen Prozessbegleiterin Stefanie Schopp erarbeiteten wir ein „Sozial-Curriculum“. Auf die Sammlung mit Unterrichtsmaterialien und Informationen zum Thema „soziales Lernen sind wir besonders stolz, denn darauf können wir dauerhaft zurückgreifen.“ Für den Beginn des kommenden Schuljahres seien auch Projekttage zum Thema Resilienz, der Stärkung der seelischen Widerstandsfähigkeit der Kinder, in Planung. Das Kollegium hat sich bereits während des Prozesses intensiv dem Thema Gesundheitsförderung und Resilienz der pädagogischen Lehrkräfte gewidmet.

Seitens der Stadt richtete Gerhard Rauscher ein Grußwort des Bürgermeisters aus. Er bekräftigte, dass der Einsatz und die Bereitschaft der Bildungseinrichtung, sich auf qualitativ hochwertigem Niveau weiterzuentwickeln nicht selbstverständlich sei. „Wir sind stolz, eine solch tolle Schule im Ort zu haben, die sich stets weiter entwickelt und auf den Bedarf der Lehrkräfte, aber vor allem der Kinder eingeht und die Gesundheit Aller stets im Blick hat“, sagte der Bürgermeisterstellvertreter.