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03.06.2020

Drei Großprojekte im Ortenaukreis vom Land Baden-Württemberg gefördert
Kommunale Straßenbauprojekte im Kreis mit knapp 15 Millionen Euro bezuschusst 

Der Ortenaukreis ist mit drei von neun Projekten im Regierungsbezirk Freiburg bei der Förderung der kommunalen Infrastruktur nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG) vertreten. „Ich freue mich, dass gleich mehrere Großprojekte im Ortenaukreis für die Landesförderung ausgewählt wurden. Dies ist ein positives Signal und spricht für die weitsichtige Projektkonzipierung der vergangenen Jahre und das gute Zusammenspiel der Verwaltungen und politischen Gremien“, so Landrat Frank Scherer. „Der Ausbau und die Verbesserung des Straßennetzes sind vor allem im ländlichen Raum wichtige Standortfaktoren, die der Ortenaukreis bereits seit Jahren proaktiv vorantreibt“, so Scherer weiter. Ein wichtiges Ziel der Straßenbauprojekte sei stets auch, die Verkehrssicherheit für die Verkehrsteilnehmer zu erhöhen. Im Rahmen seines diesjährigen Förderprogramms will das Land Baden-Württemberg 43 Maßnahmen im kommunalen Straßenbau mit insgesamt 73 Millionen Euro finanziell unterstützen. Die Förderungen im Ortenaukreis umfassen knapp 60 Prozent der Gesamtkosten der einzelnen Projekte.

Als eines der größten Straßenbauprojekte der kommenden Jahre im Ortenaukreis soll die Ortsumfahrung Zusenhofen/Nußbach (Kreisstraße 5305) die beiden Ortsdurchfahrten entlasten und die Gewerbegebiete beider Ortschaften an die Bundesstraße 28 anschließen. Gefördert wird das Projekt mit 8.916 000 Euro von insgesamt 14.966.000 Euro.

Auch der Neubau eines Kreisverkehrs an der Kreisstraße 5342 zwischen Kippenheim und Kippenheimweiler mit Gesamtkosten von 598.000 Euro wird vom Land Baden-Württemberg mit 301.000 Euro und damit mehr als 50 Prozent der Kosten gefördert.

Das dritte geförderte Projekt ist der Neubau der Kreisstraße 5357 zwischen Fischerbach und Haslach im Kinzigtal, das bei Gesamtkosten von 9.581.000 Euro mit insgesamt 5.721.000 Euro gefördert wird. Ziel der Maßnahme, bei der auch ein gemeinsamer Geh- und Radweg entstehen soll, ist der Ersatzneubau der Arche-Brücke bei Schnellingen.