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11.03.2020

Elsass Corona-Risikogebiet: Ortenaukreis hält an seinen Empfehlungen fest und rät der Bevölkerung, Grenzübertritte zu vermeiden

Eine weitere Infektion in Willstätt

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat heute seine Einschätzung internationaler Risikogebiete für das neue Coronavirus erweitert und die französische Region Grand Est (Elsass, Lothringen und Champagne-Ardenne) zum Risikogebiet erklärt. Landrat Frank Scherer hat angesichts der anbahnenden Entwicklungen bereits am Montag Ortenauer Bildungseinrichtungen, Organisationen und Unternehmen empfohlen, Mitarbeiter, Schüler und Betreuer, die ihren Wohnort im Elsass haben, möglichst freizustellen. Darüber hinaus hat das Kultusministerium Baden-Württemberg heute verbindlich angewiesen, dass alle Personen an Schulen und Kindergärten, die aktuell oder in den vergangenen 14 Tagen aus einem Risikogebiet zurückgekehrt sind – unabhängig von Symptomen – unnötige Kontakte vermeiden und vorsorglich 14 Tage zu Hause bleiben.

Veranstaltern empfiehlt der Ortenaukreis weiterhin, generell immer die Zusammensetzung der Veranstaltung und die jeweiligen Räumlichkeiten zu beleuchten und Veranstaltungen mit mehr als 200 Teilnehmern abzusagen oder zu verschieben. Älteren Menschen und Menschen mit relevanten Vorerkrankungen wird grundsätzlich geraten, größere Menschenansammlungen zu vermeiden. Nach der heutigen RKI-Entscheidung hält der Ortenaukreis insoweit an seinen bisherigen Empfehlungen bis auf Weiteres fest und empfiehlt zusätzlich der gesamten Bevölkerung, Grenzübertritte möglichst zu vermeiden.
Für Personen, die kürzlich im Elsass waren oder jene, die die Grenze überschreiten mussten und müssen, wird aktuell empfohlen, möglichst Kontakte zu meiden und wenn Symptome auftreten, zuhause zu bleiben und den Hausarzt telefonisch zu kontaktieren. Wer am Wochenende medizinische Probleme bekommt, dem hilft der ärztliche Bereitschaftsdienst unter der Rufnummer 116 117 weiter. Der Ortenaukreis orientiert sich dabei an der aktuellen Empfehlung des Sozialministeriums Baden-Württemberg für Reiserückkehrer aus Risikogebieten. Demnach sollten Personen, die sich in Risikogebieten aufgehalten haben oder Kontakt mit einer an dem neuen Coronavirus erkrankten Person hatten, und bis 14 Tage nach der Rückkehr bzw. dem Kontakt grippeartige Krankheitssymptome entwickeln, einen Arzt aufsuchen.

Eine Neu-Infektion

Heute Vormittag hat das Landesgesundheitsamt einen neuen Covid-19-Fall im Ortenaukreis bestätigt. Damit steigt die Zahl der bestätigten Corona-Infizierten im Kreis auf 17. Ein Jugendlicher aus Kehl, der in Willstätt zur Schule geht, hat sich mit dem Virus infiziert und befindet sich in häuslicher Quarantäne. Auf Empfehlung des Gesundheitsamtes hat die Gemeinde Willstätt die Moscherosch-Schule sowie die Grundschulen in Willstätt, Sand und Eckartsweier vorläufig bis zum 20.März 2020 geschlossen.
Ausführliche Einzelheiten dazu entnehmen Sie bitte der Pressemitteilung der Gemeinde Willstätt: http://www.willstaett.de/fileadmin/Ordner_Redaktion/pdf/Corona/20200311_PM_Schulen_Corna.pdf

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Wer am Wochenende medizinische Probleme bekommt, dem hilft der ärztliche Bereitschaftsdienst unter der Rufnummer 116 117 weiter.

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