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Gewässerrandstreifen

Gewässerrandstreifen dienen der Erhaltung und Verbesserung der ökologischen Funktionen oberirdischer Gewässer, der Wasserspeicherung, der Sicherung des Wasserabflusses sowie der Verminderung von Stoffeinträgen aus diffusen Quellen. Der Gewässerrandstreifen ist im Außenbereich zehn Meter und im Innenbereich fünf Meter breit.

Die Vorschriften zur Bewirtschaftung der Gewässerrandstreifen sind im Wasserhaushaltsgesetzes des Bundes (WHG) und im Wassergesetz für Baden-Württemberg (WG) enthalten. (§ 29 WG, § 38 WHG).

Ab dem 1. Januar 2019 ist in einem Bereich von fünf Metern die Nutzung als Ackerland verboten. Nähere Informationen finden Sie hier.

Gewässer von wasserwirtschaftlich untergeordneter Bedeutung sind von den Regelungen zum Gewässerrandstreifen ausgenommen. Informationen zur Einstufung der wasserwirtschaftlichen Bedeutung von Gewässern finden Sie hier.

Bei geplanten Maßnahmen innerhalb von Gewässerrandstreifen in Ortslagen wenden sie sich bitte an Ihre Gemeinde. Außerhalb der Ortslagen ist die Untere Wasserbehörde des Landratsamtes Ortenaukreis zuständig.

Nähere Informationen hierzu:

- Merkblatt »Gewässerrandstreifen in Baden-Württemberg“ (LUBW)

- Faltblatt für Gewässeranlieger

- Merkblatt zur Einstufung der wasserwirtschaftlichen Bedeutung von Gewässern

- Daten- und Kartendienst der LUBW (UDO)

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