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Landwirtschaftliche Nutzung von Gewässerrandstreifen

Ab dem 1. Januar 2019 greift eine neue Regelung im Wassergesetz von Baden-Württemberg. Im Gewässerrandstreifen ist dann in einem Bereich der ersten fünf Metern die Nutzung als Ackerland verboten. Hiervon ausgenommen ist die Anpflanzung von Gehölzen mit Ernteintervallen von mehr als zwei Jahren, sogenannte Kurzumtriebsplantagen (z.B. mit Erlen und Weiden). Auch die Anlage und der umbruchlose Erhalt von mehrjährigen Blühstreifen mit nektar- und pollenspendenden Trachtflächen für Insekten (z.B. mit verschiedenen Kleearten) sind im Gewässerrandstreifen weiterhin erlaubt.

Um die Umsetzung der Vorgaben zu erleichtern, hat das Landwirtschaftliche Technologiezentrum Augustenberg das zwischen Umwelt- und Landwirtschaftsministerium abgestimmte Merkblatt „Gewässerrandstreifen in Baden-Württemberg – Anforderungen und praktische Umsetzung für die Landwirtschaft“ herausgegeben. Darin werden die Vorgaben zum Gewässerrandstreifen erläutert und die in Zukunft möglichen Nutzungen aufgezeigt. Es werden auch Fördermöglichkeiten beschrieben und auf den Aufkauf des Gewässerrandstreifens durch die öffentliche Hand eingegangen. Das Merkblatt können Sie im Internet beim Infodienst der Landwirtschaftsverwaltung herunterladen.

Für die Kontrolle der Einhaltung der Regelungen ist die Untere Wasserbehörde des Landratsamtes Ortenaukreis zuständig.

Weitere Informationen zum Gewässerrandstreifen finden Sie hier. Dort können Sie auch mehr über die Kriterien zur Einstufung der Fließgewässer erfahren.

Bei Fragen können Sie sich an das Amt für Wasserwirtschaft und Bodenschutzoder an das Amt für Landwirtschaft wenden.

 

 

Rechtliche Grundlage

§ 29 Abs. 3 Nr. 3 Wassergesetz Baden-Württemberg

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