Hilfsnavigation

Europa Kommunalwahl 2019
Europa Kommunalwahl 2019

Hier können Sie die Wahlergebnisse einsehen.
>> zur Europawahl
>> zur Kreistagswahl

Förderung von Schutzmaßnahmen für Tierhalter (Schutz vor Schäden durch den Wolf)

Das Umweltministerium hat nach dem Angriff eines Wolfes auf Schafe in Bad Wildbad am 25. Mai 2018 die „Förderkulisse Wolfsprävention“ im Nordschwarzwald ausgewiesen. Im Ortenaukreis liegen 16 Gemeinden im Aktionsgebiet (Achern, Bad Peterstal-Griesbach, Kappelrodeck, Lauf, Lautenbach, Nordrach, Oberharmersbach, Oberkirch, Oberwolfach, Oppenau, Ottenhöfen im Schwarzwald, Renchen, Sasbach, Sasbachwalden, Seebach und Wolfach).

Innerhalb der Förderkulisse übernimmt das Land 90 Prozent der Anschaffungskosten von Materialien für Herdenschutzmaßnahmen für Schafe, Ziegen und Gehegewild. Hierzu zählt insbesondere eine lückenlose Umzäunung mit Elektrozäunen - siehe »Merkblatt - Technische Maßnahmen zum Herdenschutz«.

Gefördert wird auch der Einsatz von Herdenschutzhunden ab einer Herdenmindestgröße von 60 Muttertieren mit einer jährlichen Pauschale für die Ausbildung und den Unterhalt der Hunde in Höhe von 1.950 Euro  - siehe »Merkblatt - Nichttechnische Maßnahmen zum Herdenschutz« .

Ziel ist es, die Weidetiere möglichst umfassend und ausreichend zu schützen, damit der Wolf nicht lernt, dass – unzureichend geschützte – Nutztiere eine leichte Beute sind.

Den Nutztierhaltern wird eine Übergangsfrist bis zum 25. Mai 2019 eingeräumt, um Schutzvorkehrungen zu treffen. Danach ist ein Ersatz durch das Land für vom Wolf verursachte Schäden in der Förderkulisse nur noch möglich, wenn die Nutztiere zum Zeitpunkt eines Übergriffs ordnungsgemäß mit einer lückenlosen Umzäunung geschützt waren.

Außerhalb der Gebietskulisse ist eine Förderung der Präventionsmaßnahmen nicht möglich. Hier erfolgt eine Ausgleichszahlung für vom Wolf gerissene Tiere unabhängig von der Durchführung von Schutzmaßnahmen.

Was als „ausreichend wolfssicher“ zu verstehen ist, kann vom Tierhalter nur vor Ort unter Beurteilung der jeweiligen Gefährdungslage beurteilt werden. Wie bei der Tierhaltung „ohne Wolf“ liegt die „erforderliche“ Einzäunung in der Einschätzung des verantwortlichen Tierhalters. Das Land kann daher keine allgemeinen Vorschriften für einen ausreichenden Wolfsschutz aussprechen.  Bei Schafen und Ziegen wird eine Zaunhöhe von 120 cm empfohlen. Eine Zäunung von 90 cm wird jedoch hinsichtlich der Ausgleichszahlung für Wolfsrisse als ausreichend anerkannt.

Ablauf Antragstellung:

Den ausgefüllten Antrag auf Förderung von Wolfspräventionsmaßnahmen (LPR-Anhang 5) sowie der Anhang hierzu (LPR-Anhang 5.6) senden Sie bitte zusammen mit folgenden Anlagen:

  • Lageplan der Weidefläche
  • Angabe der Anzahl der Tiere (Schafe, Ziegen, Gehegewild)
  • drei Angebote über die benötigten Materialien

an das Landratsamt Ortenaukreis
Amt für Umweltschutz, Badstraße 20, 77652 Offenburg

oder an die E-Mail Adresse: umwelt@ortenaukreis.de

Kontakt

Badstraße 20
77652 Offenburg
Karte anzeigen

Telefon: 0781 805-9513
Fax: 0781 805-1449

Kontaktformular

Bilder

Großes Bild anzeigen
Übersicht Förderkulisse Wolfsprävention