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Naturschutz

Ausnahmegenehmigung für Entfernung von Bäumen und Hecken beantragen

Schutzzeitraum

Zum allgemeinen Schutz von Pflanzen und Tieren verbietet das Bundesnaturschutzgesetz von Baden-Württemberg (BNatSchG) in der Zeit vom 1. März bis zum 30. September eines jeden Jahres Bäume, die außerhalb des Waldes, von Kurzumtriebsplantagen oder gärtnerisch genutzten Grundflächen stehen, Hecken, lebende Zäune, Gebüsche, Röhrichtbestände und andere Gehölze abzuschneiden oder auf den Stock zu setzen.

Zulässig sind schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses der Pflanzen oder der Gesunderhaltung von Bäumen.

Nach den Artenschutz- und LANA-Hinweisen der Staatlichen Naturschutzverwaltung Baden-Württemberg vom 23./25. Februar 2010 zum § 39 Abs. 5 Nr. 2 BNatSchG gilt das Verbot, Bäume zwischen dem 1. März und dem 30. September zu beeinträchtigen, u. a. nicht mehr für „gärtnerisch genutzte Grundflächen“ (Seite 9 der Artenschutz und LANA-Hinweise). Der Begriff „gärtnerische Nutzung“ umfasst insbesondere auch Haus- und Ziergärten sowie öffentliche und private Grünanlagen, Sportanlagen und sonstige Außenanlagen sowie Friedhöfe. Demnach ist es ganzjährig zulässig, auf den o.g. Flächen Bäume zu beseitigen.

Allerdings sind nach § 44 Abs. 1 Nr. 3 BNatSchG Fortpflanzungs- oder Ruhestätten der wild lebenden Tiere weiterhin geschützt, d.h. Bäume mit Nestern bzw. brütenden Vögeln dürfen auch zukünftig während der Vegetationszeit nicht beseitigt werden.

Weiterhin ist zu beachten, ob es sich um Bäume handelt, die entweder als Naturdenkmal oder nach einer gemeindlichen Baumschutzsatzung geschützt sind.

Für Hecken, lebende Zäune, Gebüsche und andere Gehölze gilt diese Regelung nicht. Diese dürfen in der Zeit vom 1. März bis zum 30. September weder abgeschnitten noch auf den Stock gesetzt werden. Hierfür ist weiterhin eine Ausnahmegenehmigung vom Amt für Umweltschutz, Untere Naturschutzbehörde (Telefon: 0781 805-1222) einzuholen.

Zuständig

Badstraße 20
77652 Offenburg
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Telefon: 0781 805-9513
Fax: 0781 805-1449

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