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Datum: 19.05.2021

Ortsliste der 72 Neuinfektionen von Dienstag

Die 72 vom Gesundheitsamt des Ortenaukreises an das das Landesgesundheitsamt übermittelten und bestätigten neuen Covid-19-Fälle im Ortenaukreis stammen aus Achern (12), Appenweier (1), Durbach (4), Ettenheim (6), Fischerbach (2), Friesenheim (1), Gengenbach (4), Gutach (1), Haslach (1), Hausach (1), Hohberg (1), Hornberg (4), Kappel-Grafenhausen (1), Kappelrodeck (1), Kehl (1), Kippenheim (2), Lahr (7), Neuried (1), Oberharmersbach (1), Oberkirch (4), Oberwolfach (1), Offenburg (5), Ohlsbach (2), Ortenberg (1), Rheinau (1), Sasbach (1), Schutterwald (3) und Willstätt (2).

Im Ortenaukreis gibt es aktuell 59 Schulen bei denen Personen, eine Klasse oder mehrere Klassen in Quarantäne sind, von großen Ausbrüchen kann man hier nicht sprechen da es sich immer nur um vereinzelte Folgefälle handelt. Aktuell sind 21 Kindergärten/Kindertagesstätten betroffen, auch hier gibt es vereinzelte Folgefälle, in zehn Firmen in der Region gibt es kleine Ausbrüche bei denen mehr als drei Personen infiziert sind. In der Pflege/Betreuung o.ä. gibt es aktuell sieben betroffene Einrichtungen, bei vier Einrichtungen gibt es Ausbrüche welche zum Teil schon Wochen anhalten, bei den anderen Einrichtungen handelt es sich um Einzelfälle. (Stand 18. Mai 2021, 16 Uhr)

Im Ortenaukreis wurde erstmals am 31. Dezember 2020 ein Virusvariante nachgewiesen, dabei handelte es sich um die britische Variante. Die Ermittlungen des Gesundheitsamtes haben ergeben, dass seit der Coronavirus-Surveillance-Verordnung des Bundesministeriums für Gesundheit, nach der Labore ab Mitte Januar bundesweit PCR-positive Proben auf ihre RNA-Sequenz untersucht werden, sich bereits im Dezember Corona-Virus-Mutationen im Ortenaukreis ausgebreitet haben. Mittlerweile wurden alle bekannten VOC in der Ortenau nachgewiesen. In der Zeit vom 06.05 bis 12.05. gab es folgende Meldungen der Labore: 96,76 Prozent der positiven PCR Ergebnisse trugen die Mutation B.1.1.7 (England) und 0,59 Prozent hatten das Ursprungsvirus. Bei 1,47 Prozent der Proben war der Test aus technischen Gründen nicht auswertbar und bei 1,18 Prozent fehlen noch weitere Ergebnisse.

Der ausführliche Situationsbericht ist hier abrufbar: www.ortenaukreis.de/corona_fallzahlen